…(stadt(reise))ansichten nr. 12

…ich war die letzte zeit (mal wieder ein wenig) in der welt unterwegs. ich habe istanbul und wien besucht. und von diesen reisen habe ich ein paar (foto)fundstücke mitgebracht. die haben mich nachdenklich gemacht, teils amüsiert und letztlich zu wieder mehr engagement angeregt. sie haben mich auch vergleiche zur gestaltung unserer städte, meiner stadt machen lassen.

…und mir die frage gestellt: warum geht das nicht hier? hier in unserer (wohl)habenden und (wohl)organisierten gesellschaft. also in diesen (stadt)ansichten einfach mal ein paar anregungen zur (stadt)gestaltung, einer sozialeren und einer mit ein bisschen mehr leichtigkeit und augenzwinkern.

…dass das mit der einbeziehung der donau (hier genauer des donaukanals) schon klappt, sieht frau/mann gleich am badeschiff wien. und das in einer wirklich urbanen (kunst & graffiti am fluss) qualität.

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…und so wird in wien – auf die typische wiener art ;-) – für die hundebeutel und die abfallkörbe geworben. geht das nicht auch auf bayerisch?

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…weiter nach süden: in istanbul habe ich bespiele für eine stadtgestaltung gefunden, die einen mit großem respekt erstaunen lassen. zunächst die gestaltung des öffentlichen raums für blinde und sehbehinderte menschen. in unseren städte – zumindest soweit ich es überblicken kann – “verstecken” wir diese hilfen zur barrierefreiheit ja fast im strassengrau und machen sie nur “ertastbar”. dort bekommen sie noch ein leuchtendes gelb (um auch menschen mit sehbehinderungen zu helfen).

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…die großzügige barrierefreie gestaltung von fußgängerampeln.

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…dann einfach die schöne gestaltung von “mistbehältern” im öffentlichen raum mit wegklappbarem kippenbecher.

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…sowie schließlich ein (fast schon genialer) service für unsere (smartphone)mobile gesellschaft. eine (strom)aufladestation (hier gleich vor dem gewürzbazar an der galata-brücke), wo man gegen einwurf einer türkischen lira wieder saft bekommt (denn, so gerade gestern erlebt, der “stromservice” bei uns lässt noch erheblich luft nach oben):

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…zwei stadtreisen, die mir gute neue(an)sichten gebracht haben! …ich fahre wieder weg ;-)

…eine marke “ingolstadt”

…im “blickpunkt wochenende” vom 6./7.4.13 ist dieser beitrag unter dem titel “Eine Marke “Ingolstadt”! von mir erschienen:

“Quer durch die politischen Lager, bei den Bürger-Bewegungen und auch darüber hinaus machen sich Menschen Gedanken, wie wir das Leben in Ingolstadt verbessern können. Die Einen kümmern sich um die Innenstadt, die Anderen fühlen sich als DIE Stimme der BürgerInnen. Wir GRÜNE gehen die Probleme umfassend und konkret an. Allen geht es um unsere Stadt, das eint uns. Doch was ist „Ingolstadt“ eigentlich? Geburtsort, Wohnort, Arbeitsstätte oder Ort, an dem das Leben stattfindet? So viele Menschen in dieser Stadt leben, so viele (An)Sichten von dieser Stadt gibt es. Niemand kann Deutungshoheit für sich beanspruchen. Wir sind ALLE Bürger!

Wenn wir ein neues Auto, ein Mobiltelefon kaufen wollen, dann orientieren wir uns oft an Marken. Umso bekannter eine Marke ist, desto eher wird sie gekauft. Doch die Marke „Ingolstadt“ gibt es nicht. Eine solche Marke könnte den Umsatz von „Ingolstadt“ steigern, mehr BesucherInnen zu uns bringen und auch die Verbundenheit der EinwohnerInnen zu ihrer Stadt erhöhen. Potential haben wir genug. Sei es die Lage an der Donau, sei es unsere Geschichte oder die Kultur der Schanz. Ich schlage daher einen BürgerInnen-Wettbewerb vor, um die Marke „Ingolstadt“ zu finden, mit Inhalt und Leben zu füllen. Denn erst unter einem guten Dach kann man sich behaglich einrichten. “

…(stadt)ansichten nr. 11

2013-03-30_16-33-23_10…sie sind (schon etwas länger) angekommen, die lucchetti dell´amore. seit michael olma den ersten blogbeitrag – zumindest soweit ersichtlich – vor etwa einem jahr darüber veröffentlicht hat (den ich bis grad eben – asche über mich – noch nicht kannte), sind sie immer zahlreicher in ingolstadt geworden. die liebesschlösser. das sind vorhängeschlösser, die von jungverliebten an brücken angebracht werden, um die ewige liebe zu besiegeln. am donausteg hängen – geschätzt – nun schon ein paar hundert dieser – zum größten teil auch mit einer gravur versehenen – schlösser in den verschiedensten farben.

…glaubt man wikipedia, so kommt dieser brauch höchstwahrscheinlich aus italien. er hat sich aber mittlerweile über viele andere länder ausgebreitet, vorallem in europa. das nicht ohne probleme. in manchen städten (z.b. berlin und auch in münchen) werden die liebesschlösser (immer wieder) entfernt oder sind gar (mit einer ordnungswidrigkeit) verboten. noch steht die stadt diesem brauch gelassen gegenüber (so zumindest noch im letzten august). und das sollte bitteschön am donausteg einstweilen noch so bleiben, auch dann wenn es noch mehr werden.

…über die kraft der liebe muss hier ja nix weiter gesagt werden. du/sie/ihr kennt das (hoffentlich)! nur wenn die liebe dann eben (o-ton von gestern nachmittag: “de san ja scho lang nimma zamm”)  – wie mit dem schloss “besiegelt” – doch nicht ewig, sondern nur liebeslänglich, hält, wäre es ganz klasse, wenn die/der enttäuschte liebende das schloss wieder öffnet, um für ein neues glück raum zu schaffen. es geht (immer) weiter! :-)

Laufbotschafter beim Halbmarathon Ingolstadt 2013

…schön, dass Du, dass Sie hier sind! Wahrscheinlich bist Du/sind Sie über den Beitrag von INTV am 27.3. auf mich aufmerksam geworden.

LB

Wie funktioniert mein Vorhaben? Ganz einfach: Du meldest/Sie melden sich einfach HIER bei mir und Du sagst/Sie sagen mir, wieviel und für welche Strecke (natürlich maximal die Halbmarathondistanz), die ich in einem Monat beim Ingolstädter Halbmarathon laufen werde, Du/Sie zu Gunsten der UNICEF-Kinderstadt Ingolstadt spenden möchtest.

Alles Weitere machen wir dann in direkter Kommunikation, sei es per Mail oder am Telefon, noch genauer aus. Ich freue mich über Deine/Ihre Kontaktaufnahme!

…ich bin erkennbar

…um in den kommenden wahlkämpfen zu zeigen, dass ich das herz am richtigen fleck und auch das ein oder andere kreuzchen im kreuz hab, hab ich mich neu eingekleidet …ois gred!

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…ein magischer fleck (im garten von möbel link)

…durch zufall bin ich heute nachmittag wegen des räumungsverkaufs von möbel link in der harderstrasse auch in den garten dieses stückchens ingolstadt gelassen worden. ein verwunschener, magischer, wunderschöner fleck. ich will hier einfach die stimmung dieses nachmittags für alle zugänglich machen.

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und dieser ort hat mir auch noch eine ausgabe des “faust” aus leipzig von 1920 geschenkt. danke!

…es ist zeit

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als grüne(r) braucht man einen langen atem. grüne idee und konzepte, grüne politische ziele wurden und werden von anderen kräften nach einiger zeit oft übernommen und umgesetzt. dies von der großen politik in berlin, man denke an den atomausstieg, die energiewende, bis hinunter auf die lokalpolitik, man denke die grünen initiativen für mehr transparenz.

grüne themen, grüne lösungsansätze sind in der mitte unserer gesellschaft angekommen. wir denken gleichzeitig regional und global. wir sehen und sorgen uns für die bürgerInnen vor ort, lassen jedoch immer nicht aus den augen, dass wir ALLE nur auf EINER ERDE wohnen.

und im gegensatz zu manch anderer politischen richtung rücken wir dabei nicht ein spezielles interesse, einen politikansatz in den vordergrund. unsere politik war und ist eine politik, von ganzheitlich und nachhaltig engagierten bürgerInnen unserer stadt, unseres landes für alle menschen.

wir wollen anders wirtschaften, eine solidarische und gerechte gesellschaft und den kommenden generationen ein lebenswerte erde erhalten.

deshalb meine ich: es ist zeit für grün! denn: mehr grün, mehr möglich!