…ich war die letzte zeit (mal wieder ein wenig) in der welt unterwegs. ich habe istanbul und wien besucht. und von diesen reisen habe ich ein paar (foto)fundstücke mitgebracht. die haben mich nachdenklich gemacht, teils amüsiert und letztlich zu wieder mehr engagement angeregt. sie haben mich auch vergleiche zur gestaltung unserer städte, meiner stadt machen lassen.
…und mir die frage gestellt: warum geht das nicht hier? hier in unserer (wohl)habenden und (wohl)organisierten gesellschaft. also in diesen (stadt)ansichten einfach mal ein paar anregungen zur (stadt)gestaltung, einer sozialeren und einer mit ein bisschen mehr leichtigkeit und augenzwinkern.
…dass das mit der einbeziehung der donau (hier genauer des donaukanals) schon klappt, sieht frau/mann gleich am badeschiff wien. und das in einer wirklich urbanen (kunst & graffiti am fluss) qualität.
…und so wird in wien – auf die typische wiener art
– für die hundebeutel und die abfallkörbe geworben. geht das nicht auch auf bayerisch?
…weiter nach süden: in istanbul habe ich bespiele für eine stadtgestaltung gefunden, die einen mit großem respekt erstaunen lassen. zunächst die gestaltung des öffentlichen raums für blinde und sehbehinderte menschen. in unseren städte – zumindest soweit ich es überblicken kann – “verstecken” wir diese hilfen zur barrierefreiheit ja fast im strassengrau und machen sie nur “ertastbar”. dort bekommen sie noch ein leuchtendes gelb (um auch menschen mit sehbehinderungen zu helfen).
…die großzügige barrierefreie gestaltung von fußgängerampeln.
…dann einfach die schöne gestaltung von “mistbehältern” im öffentlichen raum mit wegklappbarem kippenbecher.
…sowie schließlich ein (fast schon genialer) service für unsere (smartphone)mobile gesellschaft. eine (strom)aufladestation (hier gleich vor dem gewürzbazar an der galata-brücke), wo man gegen einwurf einer türkischen lira wieder saft bekommt (denn, so gerade gestern erlebt, der “stromservice” bei uns lässt noch erheblich luft nach oben):
…zwei stadtreisen, die mir gute neue(an)sichten gebracht haben! …ich fahre wieder weg

















