…im eimer

im museum für konkrete kunst ingolstadt kann man es im moment hautnah erleben: im eimer sein …und das dasein im eimer hat eine erstaunliche wirkung: geräusche, töne klingen anders, die sicht ist auf den nahbereich konzentriert,  die welt erstrahlt in neuen farben und man muss da bleiben, wo man gerade ist. …ich wünsche so manch mitmenschen, einfach mal im eimer zu sein!

…”stadtansichten” nr. 5

…es bewegt sich was am gießereigelände an der donau. und bevor nun bald die bebauung beginnt, bin ich nochmal vorbei gekommen, um ein paar “ansichten” zu gewinnen. von dem was ist und was sein wird. und das was sein wird, bewegt mich. denn die donau, das schloss und die “ansicht” darauf sind ein wichtiges stück meiner heimat.

…hier erst mal, das was ( am 21.04.2012) ist:

…und dann (in einer baumassen-betrachtung), das was sein wird:

…bildet euch nun eure “ansicht” einfach selber. was ich dazu zu sagen habe, ist schon gesagt.

….eine kleine bildmeditation zu ostern

…gesehen am Hauptbahnhof München am 5.4.12 um 7:42 Uhr

…es gibt die blogtüte noch

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…viel zu lange habe keine buchstaben mehr den weg hierher gefunden, doch die blogtüte ist nicht kaputt.

nein ganz im gegenteil, die blogtüte hat ihr zweites leben jetzt richtig begonnen. sie wird bald mit neuen inhalten gefüllt werden. welchen?

menschlichkeit, gerechtigkeit, visionen für die zukunft und einfach alles, was mich bewegt. hier in meiner stadt und darüber hinaus. ganz persönlich.

…”stadtansichten” nr. 4

…nähert man sich der stadt von osten (von der a 9 oder aus dem gewerbegebiet) kommend auf der manchinger str., hat sich die ansicht der stadt verändert. man sieht nicht nur mehr historische gebäude, sondern auch das neue “enso hotel” bei der saturn-arena.

bei der standortsuche für das neue hallenbad in der innenstadt hat man sich auch intensiv gedanken über sichtlinien und die beeinträchtigung des (historischen) stadtbildes gemacht. was wurde hier überlegt, erwogen und wie entschieden?

…meine “heimat”

In der Printausgabe von “Blickpunkt Wochenende” KW 49 ist der nachfolgende Text als Interview zum Thema “Heimat” (hier online) erschienen:

“Was ist für Sie im speziellen Heimat? Was ist ausschlaggebend?

Heimat hat für mich zunächst zwei ganz wesentliche Seiten. Einmal ist dies die „innere“ Heimat und dann natürlich der als „Heimat“ verstandene Lebensraum, also die Landschaft, der Ort, an dem wir leben.

Was ist „innere“ Heimat? Das ist, verkürzt gesagt, eine Lebenssituation, in der Frau/Mann als solche(r) von anderen Menschen angenommen und geachtet wird, Frau/Mann sich also wohl, aufgehoben und getragen fühlt. Denn wenn diese „innere“ Heimat nicht gegeben ist, wird der Mensch schnell „heimatlos“, da kann das Leben dann auch an einem noch so schönen Fleck stattfinden.

Zu dieser ganz wichtigen Basis unseres Lebens kommt noch die „äußere“ Heimat hinzu. Also der jeweilige Lebensraum, der geprägt ist von eigener Landschaft, Geschichte und Tradition.

Heimat ist für mich dort aber nicht nach Hinten gewandt, wie manch „überholte“ und weithin gepflegte Heimatbilder, sondern auf die Zukunft ausgerichtet.

Aus dem Leben in der „äußeren“ Heimat entsteht ein ständiger Gestaltungsauftrag, um das Außen für die kommenden Generationen als Lebensraum zu ermöglichen.

Welchen Stellenwert hat Heimat – und welchen sollte Sie haben?

Die Frage nach dem Stellenwert von Heimat kann immer nur im Konkreten beantwortet werden.

Als dadurch, dass man sich die konkrete Lebenssituation eines Menschen, einer Gruppe und einer Gesellschaft anschaut. Je nachdem welche Bedürfnisse gerade herrschen, ist dann auch der Wert von Heimat unterschiedlich. Heimat und ihre Bedeutung ist damit immer dem Wandel der Zeiten unterworfen und da sie durch die Bedürfnisse der Menschen „erschaffen“ wird, sollte sie immer auch zukunftsgerichtet sein.

Gibt es in der heutigen Zeit (Heimatverlust durch Wirtschaftswachstum und Globalisierung?) besondere Gefahren?

Hier will ich zunächst aus der Einführungsrede von Sepp Dürr, MdL, auf dem grünen Heimat-Kongress am 3.12. in Regensburg zitieren, da er diese Frage ganz treffend beantwortet hat:

„Das Bedürfnis nach Heimat treibt offenkundig immer mehr Bayern um. In dieser Sehnsucht nach regionaler Identität bündeln sich verschiedene Grundbedürfnisse: nach Zugehörigkeit und Sicherheit, nach Mitsprache und Selbstwirksamkeit, danach, etwas Besonderes aus sich zu machen und unverwechselbar zu sein.“

Genau diese Grundbedürfnisse werden eben durch das tägliche Erleben der Menschen in unserer Zeit in Frage gestellt und damit wieder geweckt. Sei dies durch die allgegenwärtigen Krisen und die Globalisierung, sei es durch andere lokale Entwicklungen wie fortschreitende Naturzerstörung.

Warum ist Heimat „nun“ Thema für die Grünen?

Die Beschäftigung mit Heimat ist schon seit Langem unverzichtbares Element grüner Politik. In Ingolstadt ist dies z.B. an den jährlichen Haushaltsreden unserer Stadtratsfraktion gut abzulesen.

Aber auch in der grünen Landespolitik hat die Beschäftigung mit Heimat schon immer stattgefunden.

Nur war und ist der Begriff „Heimat“ durch konservative Heimatdefinitionen, für die – das zeigt die Reaktion des CSU-Generalsekretärs Dobrindt auf den Heimat-Kongress vom letzten Wochenende nur zu deutlich – die CSU immer noch die Deutungshoheit beansprucht, schwer für neue Ansätze zu öffnen. Aber Sepp Daxenberger hat gezeigt, dass Bayern und Verbundenheit mit der Heimat kein Erbhof der CSU sind.

Wir Grüne wollen einen offeneren Heimatbegriff. Dabei verstehen wir Heimat vor allem als progressiven politischen Gestaltungsauftrag für die Zukunft, damit Bayern zu einer Heimat für alle Bewohnerinnen und Bewohner wird. Wir gestalten Bayern!”

…”stadtansichten” nr. 3

heute am tag des offenen denkmals haben sich meinem erleben nach wieder viele bürgerinnen und bürger ingolstadts für die wurzeln unserer stadt interessiert und begeistert. aus diesen wurzeln neue ideen und ziele zu finden, sollte nicht schwer sein. und dabei alle in unserer stadt mitzunehmen auch nicht. an vielen ecken und nischen lebt das bürgertum schon wieder viel mehr also noch vor einigen jahren. jetzt gilt es, die bürgerinnen- und bürgerbeteiligung noch breiter zu machen. ich sehe eine sonnige zukunft für unsere stadt!