…aus der mitte

…unsere gesellschaft gerät aus der mitte. sie läuft ernsthaft gefahr. gefahr, auseinander zu driften. vermehrte ansätze dazu zeigen sich (schon wieder) zu beginn dieses jahres. die ränder unserer gemeinschaft, rechts und links, werden immer mehr sichtbarer, werden vernehmbarer, werden zunehmend radikaler. das spürt, das sieht, das liest man (nun fast schon) jeden tag. 

…es gab eine phase in der jüngeren deutschen geschichte, da war es ähnlich. wohin uns das wegdriften geführt hat, das wissen wir. wir, deutschland, europa lief gegen die wand. und dieses bild taucht bereits wieder auf. so aktuell auch in einem (klugen, kurzen) beitrag für die new york times, der mich zu diesen zeilen veranlasst.

…denn, dies musste ich die ersten tage dieses jahres 2016 in meiner unmittelbaren umgebung erleben, die ränder unserer gesellschaft sind, auch in ingolstadt, (immer) ganz in unserer nähe.

 

…das macht betroffen. doch das aktiviert (mich) zugleich, um (frei nach grönemeyer) nicht zu verraten, was einen treibt. mich treibt der wunsch nach freiheit, gleichheit, schwesterlichkeit/brüderlichkeit, toleranz und humanität. 

…so ist es notwendig in diesen tagen, die mitte unserer gesellschaft wieder zu finden, zu stärken. diese mitte fusst auf den werten(tscheidungen) des grundgesetzes und den darauf aufbauenenden gesellschaftlichen regeln. diese mitte findet, bewahrt man durch ernsthaften, unaufgeregten dialog und rationale argumente, nicht durch ängste. 

…soweit (m)ein(e) paar worte aus der mitte.

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