…(jetzt schon ein) Zwischenzeugnis

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…müsste man dem neuen OB ein Zwischenzeugnis in Sachen „BürgerInnenbeteiligung“ ausstellen, so könnte dies im Moment nur heißen: „Er ist stets bemüht.“

Die Maßnahmen, die er mit den Spaziergängen zur Fußgängerzone, zur Neugestaltung des Rathausplatzes und mit den zahlreicheren Bürgerversammlungen ab 2015 ergriffen hat, sind ein begrüßenswerter Anfang.

Doch bei genauem Hinsehen ist das doch womöglich nur „neuer Wein in alten Schläuchen.“ Leider! Denn damit werden Chancen vergeben. Chancen für eine wirkliche, verbindliche und konkrete BürgerInnenbeteiligung. Nur ein Stückchen mehr Transparenz reicht nicht. Wir brauchen in unserer Stadt einen konkreten Methodenkoffer an Beteiligungsformen und keine gut gemeinten „Ich frag mal die Bürger“-Aktionen.

Daher hat die Stadtratsfraktion der Grünen bereits schon einen Antrag (aus meiner Feder) eingebracht, um in Ingolstadt konkrete Leitlinien für BürgerInnenbeteiligung zu erarbeiten. Leitlinien, die es in vielen anderen Städten schon gibt, die BürgerInnenbeteiligung berechenbare Leitplanken geben und die von den Gewählten auch mit gestaltet, mit getragen sind.

Weniger „von Oben nach Unten“, sondern VIEL mehr von „Unten nach Oben“. Ich traue mich. Ich vertraue dem Wissen der BürgerInnen!

(Bild oben von Simona Koch, derzeit zu sehen im Kunstverein Ingolstadt)

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