…warum nicht mal anders?

Ein persönlicher Zwischenruf:

Verfolgt man die öffentliche Diskussion in der letzten Zeit, so drängt sich der Eindruck auf, Ingolstadt wird zur Feierstadt. Jährliches Bürgerfest, jährliches Donaufest. Egal welcher Anlass, es wird gefeiert. Zu Risiken und Nebenwirkungen haben wir ja die Stadtreinigung, die Polizei, die Rettungsdienste.

Die Event(un)kultur, die Erlebnismaschine hat Einzug in die Stadt gehalten. Meiner Meinung nach ist nun ein Moment, inne zu halten und darüber nachzudenken, wohin diese Entwicklung führen soll, ob die Bürger diese Richtung wirklich wollen. Nicht aus jedem Quadratmeter Donauufer muss ein Euro gepresst werden. Es braucht auch Zonen der Ruhe, des Rückzugs, des Raums für Fühlen und Nachdenken. Zu wenig finden diese Bedürfnisse Berücksichtigung in den Planungen der Macher und Agenturen, abgesehen von wenigen Ausnahmen.

Dass das Erleben der Stadt, des Flusses, des Grüns in der Stadt auch sanfter, ruhiger geht, wissen wir alle, sehen es an anderen Orten. Warum nicht auch in Ingolstadt?

…aber bitte: Jede/Jeder, so wie sie/er will, denn ein Jedes hat seine Berechtigung.

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