…nach(haltig)denken

…mit meiner ersten presseakkreditierung – dank der blogtüte 🙂 – durfte ich dieses wochenende (23./24.11.13) an dem „wfi dialogue on sustainability 2013“ (in englischer und manchmal auch in deutscher sprache) an der kath. uni eichstätt/ingolstadt in ingolstadt teilnehmen. veranstaltet und organisiert wurde dieser dialog von der studentischen vereinigung denknachhaltig e.v.

sd3

die erste veranstaltung, die ich besucht habe, war die grosse podiumsdiskussion unter dem titel „sustainability and internationalization – are there limits to the german idea of sustainability?“ am freitagabend. die teilnehmer auf dem podium waren sehr namhaft und, das zählt wesentlich mehr, erfahren in der praxis.

sd1

(v.l.n.r.: pater anselm bilgri, prof. dr. julian nida-rümelin, prof. sigmund gottlieb, mdb uwe kekeritz, thomas sattelberger, dr. peter tropschuh)

als essenz dieser diskussion, die im einzelnen natürlich hier nicht wiedergegeben werden kann, nehme ich mit, dass die idee der nachhaltigkeit einerseits wesentlich mehr in alle fächer der universitären ausbildung integriert werden muss und nicht nur in form von „alibi-lehrstühlen“ als feigenblatt vor die weiterhin vorherrschenden ökonomischen theorien gehängt werden kann und dass andererseits in den unternehmen auf allen ebenen, natürlich vorallem im management, eine wesentlich stärkere orientierung auf nachhaltiges handeln einziehen muss, dass die einrichtung von abteilungen zur unternehmensverantwortung gut ist, bei weitem nicht ausreicht.

sd2

am samstag dann habe ich dann den vortrag von john m. lwanga (alisas johnny strange, musiker der gruppe „chulcha candela„) zu seinem entwicklungsprojekt „afrika rise“ in uganda verfolgt. nach einem mühsamen beginn des projektes vor fünf jahren zeigen sich nun schon erste erfolge. doch das sehr von unten, von den menschen her, gedachte projekt soll noch weitere stufen bis hin zu einer ausgereifen bildungseinrichtung in der entsprechenden region in uganda durchlaufen. in sehr beeindruckender weise legte john die einzelenen elemente, vorhaben und ziele seines projektes dar. man konnte deutlich spüren, dass ihm „afrika rise“, die menschen in uganda sehr, sehr am herzen liegen.

nur zwei veranstaltungen, die ich besuchen konnte. aber die teilnehmerInnen haben dem thema „nachhaltigkeit“ auch noch in weiteren vorträgen, workshops und fallstudien nachgespürt. beeindruckt hat mich das engagement und die offenheit der teilnehmerInnen an diesem thema. sie haben, so habe ich es wahrgenommen, erkannt, dass die hergebrachte form des wirtschaftens keine tragfähige zukunft mehr hat und hier ein starkes umdenken, umsteuern, dass große transformationen notwendig sind. ich hoffe, dass die teilnehmerInnen als zukünftige wirtschaftswissenschaftlerInnen, betriebswirtschaftlerInnen in ihren positionen das denken, das handeln im sinne zukünftiger generationen, im interesse des planeten nicht verlieren.

wenn ich denn beim nächsten mal wieder eingeladen werde, bin ich dabei. bin dabei, von diesem wichtigen forum zu sprechen, zu schreiben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s