…eine kultur der freiwilligkeit

dieser beitrag ist (mit kürzungen) in der wochenzeitung „blickpunkt wochenende“ am 11.6. erschienen und ich möchte ihn nun hier auch online verfügbar machen:

„Viele BürgerInnen bringen sich schon ein, in vielen Bereichen, mit sehr viel Zeit und großem Einsatz. Es gibt viele Organisationen, die für dieses freiwillige Engagement den Rahmen und die Basis bilden. Es gibt auch viele Menschen, die um ihr Tun kein großes Aufsehen machen, kein großes Ansehen suchen, sondern es schlicht tun; dies aus tiefer Zuneigung zu unserer Stadt und ihren Menschen.

Und das geschieht alles, ohne dass es in einem Ranking, einer Liga auftaucht. Man kann sich diesen Einsatz der BürgerInnen nicht ins „politische Schaufenster“ stellen. Und doch ist dieses bürgerschaftliche, schlicht menschliche, Tun für die Menschen, das Leben in unserer Stadt so wichtig.

Nach der Aussetzung der Wehrpflicht und damit dem Ende des Zivildienstes tut es dringend Not, den Geist der Freiwilligkeit, der Gemeinnützigkeit mehr zu fördern und zu stärken. Wir brauchen eine neue, starke Kultur der Freiwilligkeit.

Hier zeigt sich bisher wenig Wandel. Ingolstadt ist immer noch zu stark auf die „Wirtschaft“ ausgerichtet. Wie können wir dies ändern? In dem wir unsere Stadt für UNS zurück gewinnen und neben den „harten Fakten“ stärker die Lebenswürdigkeit, die Liebenswürdigkeit sehen, indem wir uns engagieren und uns Platz zum Engagement gegeben wird. So könnte man uns beispielsweise die Gestaltung öffentlicher Flächen in unserem Wohnumfeld zurück geben. So könnte man auch für berufstätige Menschen Möglichkeiten eröffnen, sich mehr einzubringen, z.B. über „Online-Freiwilligkeit“, und einen Markt, einen Tag der Freiwilligkeit schaffen. Denn der menschliche Zusammenhalt, nicht der wirtschaftliche Erfolg gibt Sinn und Erfüllung, trägt das Leben in unserer Stadt in eine gute Zukunft.“

und dann habe ich heute noch eine neue seite meiner stadt gesehen, die mich ganz positiv berührt hat. weil dort kann frau/mann ganz nah am fluss ist und dort auch in fluss kommen kann:

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Eine Antwort zu “…eine kultur der freiwilligkeit

  1. ich fand diese stelle auch wunderbar – eine der schönsten in IN #urlaub
    als ich den zuständigen mitarbeiter bei der stadt darauf ansprach – dankbar lobend – meinte dieser: für die menschen sei dieser kiesstrand eigentlich gar nicht gemacht. er ist für die kieslaicher (z.B. die fische die nasen heißen), die neue laichgebiete brauchen – na die nasen werden schon mit uns zurechtkommen ….
    grüße!

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