grün vernetzt

tja, was soll das jetzt wieder heißen? grün vernetzt? haben da nicht schon viele leute drüber was geschrieben, sich gedanken gemacht, schlaue blogs und seiten gefüllt. ja, und ja. doch mir sind zu meiner ganz persönlichen vorstellung von „grün vernetzt“ in der letzten zeit ein paar stichwörter zugeflogen, ich habe sie aufgeschrieben und jetzt will ich doch einmal einen text daraus schustern.

zunächst muss mut da sein. mut, neue wege zu denken, ideen zu formulieren, konzepte zu entwicklen, projekte zu gestalten. ohne diesen mut, neues zu entwickeln, eingelaufene pfade zu verlassen, wird sich nicht viel ändern. wir, also grün, werden dann immer nur dieselben leute erreichen und diese, sowie uns selbst, bestätigen. daher müssen grüne netzaktivitäten neue wege gehen. diese müssen offen sein für alle. sie müssen hinaus reichen in die noch nicht erforschten und berührten gebiete, die menschen anrühren, sie interessieren, neue erfahrungen und einsichten vermitteln, sie müssen unsere inhalte transportieren, sie müssen schlichtweg überzeugen.

mir schwebt dabei eine grüne aktivität vor, die transparent ist, nach innen und nach außen, eine fehlerkultur entwickelt, die auf lernen, auf immer besser werden ausgerichtet ist, wo sich vieles im fluss befindet, um sich schließlich immer mehr zu konkretisieren und dann zu einer position zu werden. dabei dürfen wir „jedem tag eine idee haben“ und wir dürfen uns auch „jeden tag blamieren“.

grüne netzaktivität sollte offen sein, alle kanäle nutzen, von unten, also von der basis die innovativen ideenströme aufsaugen, diese vernetzen, verdichten, achtend damit umgehen.

wir dürfen, ja, wir müssen, dabei aber auch sperrig und störend sein.

das netz bietet uns viele möglichkeiten, diesen weg zu realisieren. an vielen orten zeigen sich diese ideenströme. es fühlt sich an, dass da was neues entsteht, ein neuer weg der demokratischen meinungs- und positionenfindung, innerhalb der bestehenden strukturen, daneben und darüber hinaus. sei es in den „guten alten“ mailinglisten, in den netzen auf fb und twitter, in den blogs und den wachsenden gruppen, in netzwerktreffen und auch auf den „old fashioned“ ldk´s und bdk´s. es ist ein gefühl eines „grünen aufbruchs“ da.

meine vorstellung von „grün vernetzt“ ist, dass wir all diese werkzeuge zusammenbringen, die dort vorhandenen ideen nutzen, um lösungen zu finden, die noch niemand gedacht hat, dass wir uns und die menschen näher zusammenbringen. damit können wir grün nach vorne bringen, damit können wir weit mehr als bisher auf unserem weg mitnehmen. lasst uns ein weithin sichtbares ideen- und lösungsfeuerwerk sein…im leben 1.0 und im netz 2.0

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Eine Antwort zu “grün vernetzt

  1. Das ist genau das, was ich mir auch gedacht habe! Man muss keine Angst haben sich zu blamieren! Wenn man sich blamiert muss man das erkennen und es besser machen! Daraus lernt man nur! Wir müssen auch offen sein, für alle Menschen! Ich freue mich schon sehr, wenn ich das erste mal bei einer „Sitzung“ teilnehmen werde! Die Piraten haben es vor gemacht, wie man im Internet agiert und wenn wir uns daran halten, dann hat es auch in Zukunft (zumindest laut bayerischen Parteivorstand der Piraten im BR2-Interview) keine Not mehr für die Piraten!

    Wir sind die Bevölkerung! Wir können was ändern! Also lasst uns damit Anfangen!

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